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Sonderverein der Strassertaubenzüchter Deutschlands

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UNSER ZUCHTWART informiert:
 


Das Zuchtjahr 2011

Die Jahresberichte der führenden Ausstellungen sind erstellt, weiterlesen hier...

 

Das Zuchtjahr 2010
  1. Bilanz und Ausblick
  2. Jahresbericht 2009 - 2010
  3. Auswertung der Hauptschau (bei Schauberichte)

 

Sonderverein
der Strassertaubenzüchter

 

 Sonderverein d. Strassertaubenzüchter  Waldhüttenstr. 19 a  95500 Heinersreuth

  Zuchtwart
Herbert Allersdorfer
Waldhüttenstr. 19 a
95500 Heinersreuth
Tel. u. Fax 09203-6356
e-mail: hallersdorfer@web.de 

www.strassertauben.de 

Straßkirchen, 12.11.2010

Bilanz / Ausblick

Die 1. Europaschau und 54. HSS in Straßkirchen mit einer akzeptablen Meldezahl von 2454 Strassertauben ist Geschichte und konnte auch bezüglich der Tierqualität zufriedenstellen. Ganz besonders habe ich mich über die rege Teilnahme unserer ausländischen Strasserfreunde gefreut.
Bezüglich unserer „ Baustellen“ fällt die Analyse unserer Hauptschau und der Sonderschauen ähnlich aus wie im Jahr zuvor. Bei der haarigen Nackenfeder gab es keinerlei Verbesserung. Nach wie vor handelt es sich bei dieser „aufgesplissenen“ Halsfeder um eine Veränderung der Federstruktur die uns besonders bei den Lackfarben noch viele Jahre beschäftigen wird und wenn wir hier Fortschritte machen wollen, werden wir nicht umhin kommen die Messlatte etwas höher zu legen. Die aufrechte Haltung führte bei so manchem ansonsten feinen Tier zu recht zu Punktabzügen. Hier ist das richtige Maß des Gegensteuerns gefunden. Die schlechte Rückenabdeckung macht uns ebenfalls ganz besonders bei den Lackfarben zu schaffen. Besonders bei der VDT-Schau in Erfurt, bei etwas niederem, einreihigen Aufbau war dies aus der „Draufsicht“ unübersehbar. Dementsprechend gering ist bei solchen Schauen dann die Bereitschaft der Obleute die Höchstnote zu bestätigen. Auch hier gilt es die ausgegebene Marschroute konsequent weiter zu verfolgen. Fortschritte sind bei der Augenfarbe erkennbar, aber für Entwarnung ist es auch hier noch zu früh. Beim breiten Unterschnabel sind kleine Fortschritte erkennbar. Die geltende Regelung - (bei den Lackfarben und ihren gesäumten bzw. weißbindigen Varianten bei gering breiterem Unterschnabel im Bereich der Warzen bis 94 Punkte, bei allen anderen Farbenschlägen keinerlei Toleranz)- gilt es aber nach wie vor anzuwenden. Das lockere Gefieder, das sich z. Teil auch nur auf einzelne Bereiche wie Keil, Brust, Bauch, Schild oder auch den Kopf beschränken kann, verlangt weiterhin unsere gesteigerte Aufmerksamkeit. In diese Richtung zielt auch die im Protokoll der Schulungsleitertagung des VDPR veröffentlichte Forderung des BZA, wonach bei allen Taubenrassen darauf zu achten ist, dass bei der Be- wertung und Handmusterung aus der Frontansicht die Augen sichtbar sind. Nach Auskunft des Spartenvorsitzenden Rainer Wolf richtet sich diese Forderung nämlich nicht gegen eine breite Stirn als solche, sondern ausschließlich gegen ein zu lockeres Kopfgefieder durch das dann die Sicht der Tauben beeinträchtigt wird. Wir sind also gehalten auch bei unseren Strassern dieser Forderung zu entsprechen. Tiere mit aufgestellten Stirnfedern oder Tiere die infolge eines seitlich losen Kopfgefieders nur noch „Sehschlitze“ zeigen, sind je nach Intensität zurückzusetzen.
Wenn wir uns mit den vermehrt auftretenden langen, dünnen Schnäbeln und die stark gesenkte Schnabelhaltung nicht weitere Probleme einhandeln wollen, müssen wir entsprechend reagieren. Tiere die in dieser Hinsicht nicht der Forderung unserer Musterbeschreibung nach einem mittellangen, starken( kräftigen) Schnabel entsprechen, werden daher zukünftig mit Punktabzügen belegt.
Für unsere Sonderrichterschulung am 25./26. Juni 2011 in Neudrossenfeld sind also genug Themen vorgegeben. Die Einladungen dazu ergehen bis Ende April. Da von Seiten des HV nur ein begrenzter Fahrtkostenzuschuss für unsere SR gewährt werden kann, wird um die Bildung von Fahrgemeinschaften gebeten. Einladung der Zuchtwarte der Bezirke und SR-Anwärter erfolgt durch die Bezirke zu deren Lasten.

Ihr Herbert Allersdorfer


 

Sonderverein
der Strassertaubenzüchter

 

 Sonderverein d. Strassertaubenzüchter  Waldhüttenstr. 19 a  95500 Heinersreuth

  Zuchtwart
Herbert Allersdorfer
Waldhüttenstr. 19 a
95500 Heinersreuth
Tel. u. Fax 09203-6356
e-mail: hallersdorfer@web.de 

www.strassertauben.de 

Heinersreuth, im Januar 2011

Jahresbericht 2009 / 2010

Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr war wieder einiges an Arbeit zu bewältigen.
Bis Mitte Januar waren die Schauberichte für die HSS in Weißenborn und die VDT-Schau in Leipzig, sowie die sonstigen Beiträge für das Info-Heft zu erstellen.
Die SR für unsere HSS 2011 in Reichertshofen und die Sonderschauen im Jahr 2010 anlässlich der Dtsch. Junggeflügelschau Hannover , der Bundessieger-Schau in Frankfurt, der VDT-Schau in Erfurt und der Lipsia wurde in Absprache mit dem 1. Vorsitzenden festgelegt und an die Schauleitungen gemeldet.

Unserem Antrag auf Erweiterung der Farbenschläge um blau dunkelgehämmert, blaufahl dunkelgehämmert, rotfahl dunkelgehämmert und gelbfahl dunkelgehämmert wurde vom BZA entsprochen und ist inzwischen im Rasse- und Farbenschlagverzeichnis des BDRG veröffentlicht und damit bindend.
Die Position Farbe und Zeichnung unserer Musterbeschreibung wurde wie folgend ergänzt: hinter…satt und glanzreich ( zweite Zeile) wird „Bei den Gehämmerten soll eine möglichst gleichmäßige Zeichnung des Flügelschildes vorhanden sein. Auch bei den Dunkelgehämmerten soll das Flügelschild möglichst gleichmäßig dunkelgehämmert mit oder ohne saumartige Zeichnung sein“ eingefügt.
Bei der Sitzung des Zuchtausschusses bei der Vorstandssitzung Ende Juni in Rengshausen wurde bezüglich unserer dunkel-gehämmerten Strasser folgendes festgelegt:
  •  Die Formulierung in der Musterbeschreibung erlaubt bezüglich der Hämmerung die gleiche großzügige Handhabung wie bisher.

  • An der bisher praktizierten „ Toleranzbreite“ wird es daher keine Änderungen geben.

  • Auch wird die Hämmerung durch diese Ergänzung nicht zum Hauptrassemerkmal, sondern rangiert nach wie vor hinter den Hauptrassemerkmalen.

  • Allerdings ist die Erweiterung um dunkelgehämmert auch kein Grund bezüglich einer sehr offenen Hämmerung größere Zugeständnisse zu machen als bisher.

  • Die Ausführungen in der Zuchtstandsbeschreibung unter den Punkten „Mängel“ und „Beachte“ der gehämmerten Farbenschläge gelten in gleicher Weise für die Dunkelgehämmerten.

Ferner wurde bezüglich der Bewertung für die Übergangsphase folgendes Vorgehen vereinbart:

  • Tiere die offensichtlich in der falschen Klasse stehen können bis 95 Punkte erreichen.

  • Bei „Grenzfällen“ (Tier die nicht eindeutig zuzuordnen sind ) bis zu 96 Punkte.

  • Bei der Wertung zum Champion werden Gehämmerte und Dunkelgehämmerte zusammengefasst. Es können daher unter den Tieren die gewertet werden sowohl Gehämmerte als auch Dunkelgehämmerte sein.

Da mit dem heutigen Tag die dreijährige Wahlperiode für meine Funktion endet, gestatten sie mir einen kurzen Rückblick:

  • Die gravierenden Probleme an unseren Strassern wurden analysiert und angegangen sowie Züchter und Sonderrichter sensibilisiert.

  • Eine Zuchtstandbeschreibung unserer Farbenschläge wurde erstellt und zusammen mit anderen wichtigen Sachen im „Handbuch für Strassertauben“ zusammengefasst.

  • Für Schulungszwecke wurde eine Power-Point Präsentation erstellt.

  • Eine viel gelobte Richterschulung wurde durchgeführt.

  • Erweiterung unserer Farbenschläge um dunkelgehämmert von 25 auf nun 29.

  • Mit zwei SR- Kollegen waren Gespräche wegen ihres negativen Verhaltens während der Bewertung bei Schauen notwendig.

Alles in Allem, denke ich, kann sich das Geleistete sehen lassen.
Bei allen Entscheidungen in dieser Zeit, die immer mit dem 1. Vorsitzenden abgesprochen waren, wie z.B. Besetzung des Zuchtausschusses oder SR- Einteilungen ging es mir immer um unsere gemeinsame Sache und nie um Personen.
In diesen drei Jahren habe ich zwar überwiegend positive Erfahrungen gemacht aber auch von krankhaftem Ehrgeiz besessene Züchter und in ihrer Eitelkeit verletzt SR-Kollegen waren mit Hetze und Intrigen am Werk. Dabei wurde von diesen „ Zuchtfreunden“ peinlichst vermieden ihre Vorwürfe mir persönlich kund zu tun, sondern es wurde immer nur im Hintergrund geschürt. Eigentlich habe ich es nicht nötig mir von dieser handvoll Egoisten ans Bein pinkeln zu lassen. Ich bin aber zu dem Entschluss gekommen dass es sich trotzdem lohnen würde für die Mehrheit unserer Züchter weiter zu arbeiten und den eingeschlagenen Weg weitere 3 Jahre fort zu führen.

Bei unserer 54. HSS und 1. Europaschau wurde 54-mal die Höchstnote, 141-mal HV und 1688-mal die Note sg vergeben. Dies ist wieder einmal Beleg für die hohe Qualitätsdichte auf unseren HSS.
Ausstellungsleiter Franz Hiergeist und seiner Mannschaft gilt mein Dank für die vorzügliche Durchführung der Schau und die optimale Zusammenarbeit vor und während der Schau. Straßkirchen wird bei den Strasserzüchtern sicher noch lange in angenehmer Erinnerung bleiben.
Bevor ich zum Schluss komme, gilt mein Dank allen Sonderrichterkollegen die mich unterstützt haben, den Mitgliedern der Vorstandschaft und des Zuchtausschusses für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen drei Jahren. Ganz besonders bedanke ich mich bei unserem 1. Vors. für die optimale, vertrauensvolle Zusammenarbeit.


Die neuen Farbenschläge bei den Strassertauben:

Die Zuchtwartinformation als Word-Datei, als PDF-Datei und die Reihenfolge bei Ausstellungen.


Beiträge aus dem Infoheft 2009/2010
 

Strassertauben auf den Großschauen

 

Unsere Sonderschauen bei den verschiedenen Bundesschauen des vergangenen Jahres waren wieder sehr unterschiedlich beschickt. Während die Meldezahl bei der 13. Lipsia / 58. VDT-Schau in Leipzig mit 618 Strassern ein hervorragendes Meldeergebnis erreicht wurde, waren die Tierzahlen mit 103 in Hannover und 153 in Dortmund eher bescheiden. ln der kommenden Ausstellungssaison 2010 haben wir mit der Junggeflügelschau Hannover, der Lipsia, der VDT-Schau in Erfurt und der Nationale in Frankfurt wieder vier Bundesschauen bei denen Sonderschauen angemeldet werden. lch darf alle engagierten Züchter schon heute zu reger Teilnahme auffordern. Da dies keine reinen Strasserschauen sind haben wir hier die Möglichkeit unsere Rasse einem breiteren Publikum zu präsentieren und lnteresse zu wecken. Ähnlich verhält es sich auch mit unseren Bezirkssonderschauen. Wenn diese als separate Sonderschauen abgehalten werden, kommen meist nur die Aussteller oder Strasserzüchter aus benachbarten Bezirken. Bei sogenannten Allgemeinschauen, wie Landes-, Bezirks-, Kreis- oder Vereinsschauen ist die Wahrscheinlichkeit unentschlossene Züchter zu erreichen weitaus höher. lm Hinblick auf unsere negative Mitgliederentwicklung sollten wir aber jede sich bietende Möglichkeit zur Werbung und Gewinnung von aktiven Mitgliedern nutzen. lch bitte daher ganz besonders die Bezirke unseres SV diese Gesichtspunkte bei der Planung ihrer künftigen Sonderschauen mit einfließen zu lassen.

 

lhr Herbert Allersdorfer 

 

 

Geplante Einteilung der Sonderrichter bei den Sonderschauen 2010

 

Deutsche Junggeflügelschau Hannover, 23.-24.10.2010

Allersdorfer Herbert, Sistermann Elmar.

 

VDT-Schau Erfurl 26.- 28.11.2010

Allersdorfer Herbert, Berger Timo, Rehm Peter, Schatz Manfred, Stolte Günter, Trepte Arndt.

 

114. Lipsia, 3.-5.12.2010

Ahl Klaus, Gerhard Karl, Helmut Metzner, Sistermann Elmar, Dr. Swoboda Karlheinz.

 

Nationale Rassegeflügelschau Frankfurt, 17.- 19.12.2010

Heeß Helmut, Kolbmüller Maik, Kollhoff Ronald, Lorenz Hartmut, Lübbering Hermann, Wudi Gerald.


 

Jahresbericht 2008 / 2009 

 

Werte Strasserfreunde, Ein weiteres sehr arbeitsreiches Jahr ist Vergangenheit.

Bis Mitte Januar waren die Schauberichte für die HSS in Schwäbisch Hall und die Sonder- schauen in Hannover, Leipzig, Erfurt und Dortmund, sowie die sonstigen Beiträge für das lnfo-Heft zu erstellen.

Die SR für unsere HSS 2010 in Straßkirchen und die Sonderschauen im Jahr 2009 anlässlich der Dtsch. Junggefügelschau Hannover, der Bundessieger-Schau in Dortmund, der VDT-Schau in Leipzig wurde in Absprache mit dem 1. Vorsitzenden festgelegt und an die Schauleitungen gemeldet.

Recht aufwändig waren die Vorbereitungsarbeiten zur SR-Schulung am letzten Wochenende im Juni in Neudrossenfeld. Da mir keinerlei Unterlagen aus früheren Schulungen zu Verfügung standen, mussten alle Unterlagen erst erstellt werden. Es existiert nun eine PowerPoint Präsentation über den Zuchtstand unserer Strasser mit zahlreichen Folien und Bildern. Nach der entsprechenden Überarbeitung steht diese Präsentation ab Juli 2010 auch den Bezirken gegen die Erstattung der Kopierkosten zu Verfügung. Die technische. Voraussetzung zur Vorführung ist das Windows Programm ,,PowerPoint" auf ihrem PC. Bezirke welche die CD nutzen wollen, können diese bei mir bestellen. Ausgabe ist bei der Vorstandssitzung 2010 in Rengshausen. Die Schulung selbst war mit 33 SR und 3 Anwärtern sehr gut besucht" Von den aktiven SR die fehlten waren bis auf einen alle entschuldigt. Als Referenten bzw. Helfer standen mir Walter Heinemann, Hermann Lübbering und Gerald Wudi zur Seite. Die Schulung war so aufgebaut, dass während der Vorträge über den momentanen Zuchtstand jeweils 4 SR immer einzeln ein Tier bewerteten. Diese Bewertungen auf Folie, wurden dann am zweiten Tag mit einer Bewertung des Zuchtausschusses verglichen. Unter dem Strich gesehen gab es dabei keine gravierenden Abweichungen.

Der vor einem Jahr von mir angekündigte und versprochene ,,Leitfaden für die Bewertung von Strassertauben" wurde als ,, Handbuch für Strasserlauben“ in Form eines Ringbuches erstellt und kann daher bei Bedarf durch Ergänzungs- oder Änderungsseiten leicht auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Es beinhaltet im Wesentlichen die Musterbeschreibung mit Musterbild, Detailbilder zu den Hauptrassemerkmalen unserer Strasser, die Satzung unseres SV und als Herzstück eine Zuchtstandsbeschreibung mit Hinweisen und Regelungen für die Bewertung unserer Strassertauben. Bei der SR-Schulung in Neudrossenfeld wurde die vorläufige Fassung dieser Zuchtstandsbeschreibung nicht zuletzt auch durch die Mitarbeit der 29 anwesenden Kollegen zur Druckvorlage ergänzt oder geändert Für diese Mitarbeit gilt mein Dank allen Kollegen, die durch ihr Fachwissen zum Gelingen beigetragen haben. ln diesem Zusammenhang bedanke ich mich auch bei den Kollegen des Zuchtausschusses für ihre Beiträge und die hervorragende Mitarbeit. Wir waren ja über Monate laufend per E- Mail in Kontakt.

Erfreulich finde ich auch, dass das Handbuch allen aktiven SR und jedem Bezirk vom HV kostenlos zu Verfügung gestellt wird und wenn nun alle Kollegen ihre Bewertungen nach diesen Vorgaben verfassen, müssten wir meinem Ziel, einer möglichst einheitliche Bewertung, ein ganzes Stück näher kommen.

Bei der Sitzung des Zuchtausschusses und der SR-Schulung in Neudrossenfeld wurde auch die Problematik unserer dunkel gehämmerten Strasser erörtert. Momentan könnten nämlich nach unserer Musterbeschreibung alle dunkel gehämmerten Strasser nicht die Note sg erreichen. Seit Jahren können diese Tiere nach einer SV- internen Regelung auf unseren HSS zwar zur Höchstnote kommen, aber auf Bundesschauen nicht. Dieser Zustand ist unbefriedigend und bewirkt. dass dunkel gehämmerte Tiere zu Hause bleiben. ln Anbetracht sinkender lr4eldezahlen sollten wir uns das aber eigentlich nicht leisten. Die Änderung unserer Musterbeschreibung würde am BZA scheitern, da es sich ja tatsächlich um zwei Farbenschläge handelt. Dazu muss ich weiter vorausschicken, dass unser 1. Vors. vom Leiter der Abteilung Tauben des BZA Reiner Wolf auf diese Thematik angesprochen wurde. Beim Züchtertreffen im Deutschen Taubenmuseum in Nürnberg am Karfreitag diesen Jahres stellte er uns eine unproblematische Erweiterung um die Farbenschläge dunkel gehämmert in Aussicht, da es diese Farbenschläge in anderen Rassen bereits gibt. Nachdem sich sowohl unser Zuchtausschuss als auch die anwesenden SR für die Erweiterung um die dunkel gehämmerten Varianten aussprachen, stellte ich den entsprechenden Antrag an den BZA.

Mit Antwortschreiben. vom, 25.August regte Zfr. Reiner Wolf auch die Erhebung unseres Standards zum EE - Standart an. Letztendlich hätten wir ab 2011 dann 4 dunkel gehämmerte Farbenschläge mehr. Bei der Ermittlung unserer Champion auf unseren HSS wäre aber die Zusammenfassung weiterhin möglich.

Am Wochenende 17. /18. Oktober folgten die Kollegen Peter Rehm, Günter Stolte, Gerald Wudi und ich einer Einladung unserer ungarischen Strasserfreunden zu deren Jungtierschau. in Bekeszcendandras. Für den herzlichen Empfang dort, darf ich mich nochmals bedanken. Da ich mir nicht nur von der Tierqualität, sondern im Hinblick auf künftige Europaschauen auch von den dortigen SR Kollegen ein Bild machen wollte, wurden von uns alle Bewertungen der ungarischen Kollegen besprochen. Das Ergebnis konnte sich sowohl hinsichtlich der Tierqualität in den Hauptfarbenschlägen, als auch der Leistung der ungarischen Richterkollegen durchaus sehen lassen.

Bevor ich zum Schluss komme, gilt mein Dank allen Sonderrichterkollegen, den Mitgliedern der Vorstandschaft, des Zuchtausschusses und allen die mich mit Schauberichten von den SS 2008 unterstützt haben, für die sehr gute Zusammenarbeit. Mein ganz besonderer Dank gilt unserem ersten und zweiten Vorsitzenden für die auch in diesem Jahr wieder optimale Zusammenarbeit.

 

 

Bilanz / Ausblick

 

Die Schausaison 2009 liegt hinter uns und es ist nun geboten die Entwicklung an unseren ,,Baustellen" zu analisieren. Vom überwiegenden Teil unserer Sonderrichter werden die Probleme maßvoll nach den Vorgaben angegangen. Natürlich wird es immer sogenannte Grenzfälle geben, ob ein Tier nun noch 93 Punkte oder schon 92 bekommt. Wichtig ist aber, dass im Rahmen der Bewertung auf die Problematik hingewiesen wird und zwar nicht nur auf der Hauptsonderschau, sondern auch bei allen Bewertungstätigkeiten eines SR. ln dieser Hinsicht wird von einigen Kollegen noch etwas Bewegung erwartet. Recht fragwürdig erscheinen mir Bewertungsarbeiten, wenn im Rahmen eines Bewertungsauftrages von ca. 80 Tieren einerseits als unterste Note nur zwei- bis dreimal 992 vorkommt und andererseits aber auch die Spitzennoten fehlen. lch bin aber zuversichtlich, dass wir auch in dieser Hinsicht in absehbarer Zeit auf eine Linie kommen. Die haarige Nackenfeder wird uns von allen Problemen wohl am längsten beschäftigen. Hier sind vorerst aber auf jeden Fall Züchter und Sonderrichter sensibilisiert und wir können nun Schritt für Schritt vorgehen. ln welcher Geschwindigkeit dies geht, hängt von der Entwicklung des Problems ab. Es soll auf keinen Fall das Kind mit dem Bade ausgeschüttet werden. Die aufrechte Haltung oder sehr stark angezogenen Brust, egal wie man es nennen mag, führte bei so manchem ansonsten feinen Tier bereits jetzt zu Punktabzügen. Hier ist das richtige Maß des Gegensteuerns gefunden. Solche Tiere kommen einfach nicht mehr an die Spitze und wenn wir das konsequent weiter so handhaben wird sich der Erfolg auch einstellen. Ähnlich ist der Stand bei der z.T. schlechten Rückenabdeckung. Allerdings sind hier nicht nur, wie mancher meint, die Lackfarbenschläge betroffen, sondern auch alle anderen. Auch hier werden die gleiche Konsequenz und ein langer Atem notwendig sein, um Fortschritte zu erreichen. Hinsichtlich der Augenfarbe sind zwar leichte Verbesserungen zu verzeichnen, aber für Entwarnung besteht noch kein Anlass.

Der zu breite Unterschnabel beschäftigt uns, trotz einer zwischenzeitlichen Verbesserung, nun schon mehr als zwanzig Jahre. (siehe Ausführungen von Hansjörg Gradert im lnfo 91/92). lch meine aber wenn die geltende Regelung - (bei den Lackfarben und ihren gesäumten bzw. weißbindigen Varianten bei gering breiterem Unterschnabel im Bereich der Warzen bis 94 Punkte, bei allen anderen keinerlei Toleranz)- weiter angewandt wird und auch nicht aus den Augen verloren geht, dürften wir dieser Problematik relativ zügig Herr werden. Noch viel länger beschäftigt uns inzwischen das lockere Gefieder. (siehe lnfo 95/96) Auch hier wurde seit dem eine gewisse Verbesserung erreicht, aber wie das Gefieder nach unserer 31 MB gefordert wird, ist es noch lange nicht Allgemeingut. lch bin mir aber sicher. dass zurzeit auch hier mit dem richtigen Augenmaß gegengesteuert wird. Die Spitzentiere unserer HSS jedenfalls entsprechen in dieser Hinsicht unserem Zuchtziel und auf den Bundesschauen wird von den Obleuten ohnehin die Höchstnote nur bestätigt' wenn das Gefieder anliegt. wer also heute vorne mit dabei sein will muss seine Zuchttiere auch nach diesem Gesichtspunkt auswählen.

Zum Thema Zuchtfreudigkeit weise ich ebenfalls auf einen Beitrag von Hansjörg Gradert im lnfo 91 l92hin. Besser als dort unter dem Titel „Weniger Nachzucht durch Inzucht?“, geschehen, kann man diese Problematik nicht beschreiben. lch kann den Zuchtwarten der Bezirke diese Ausführungen als Themen für ihre Herbstversammlungen nur empfehlen.

Auch wenn diesen beschriebenen Problemen zurzeit unser Hauptaugenmerk gilt dürfen wir alle anderen Rassemerkmale nicht aus den Augen verlieren. so werden in jüngster Zeit von den SR in den Berichten über die bei der HSS bewerteten Tier relativ oft lange, dünne Schnäbel und eine stark gesenkte Schnabelhaltung moniert. unsere MB ist hier eindeutig, der Schnabel wird mittellang und stark (kräftig) gefordert. Eine nach unter gerichtete Schnabelhaltung 'niedergesichtig) ist untypisch und es besteht kein Anlass diese Entwicklungen zum Problem werden zu lassen. Je nach lntensität  fließen diese Merkmale in die Bewertung ein und wenn die Schnabellänge rassefremd ist oder der Schnabel nur auf der Brust aufliegt, ist das eben sogar ein Mangel.

Die Erweiterung unserer gehämmerten Farbenschläge um jeweils dunkelgehämmert ist beim BZA beantragt und wird voraussichtlich ab 2011 gelten. Der weitere ,,Fahrplan" bis dahin schaut wie folgt aus:

 

·         bei der Sitzung des Zuchtausschusses im Juni in Rengshausen werden die einzelnen Kriterien festgelegt, so dass bei den Jungtierbesprechungen im Herbst bereits die entsprechende Information und Handhabung erfolgen kann.

·         ln Straßkirchen erfolgt am Freitag nach Abschluss der Bewertung die Besprechung mit den SR

·         und am Samstag mit den Züchtern an den Käfigen.

 

Die Züchter unserer gehämmerten Strasser möchte ich deshalb ermuntern ihre dunkel gehämmerten Tiere bei der HSS in Straßkirchen aus zu stellen und wie folgt zu melden:

 

AOC blau (blf,rtf,gef ) dunkelgehämmert.

 

Um lrritationen vorzubeugen, weise ich noch darauf hin, dass es durch diese Erweiterung um die dunkel gehämmerlen Farbenschläge bei den gehämmerten Farbenschlägen keinerlei Änderungen geben wird. Es gelten also auch bezüglich der Hämmerungsverteilung die gleichen Anforderungen wie bisher.

 

Zum Schluss meiner Ausführungen darf ich noch eine Änderung bei der Besetzung des Zuchtausschusses bekanntgeben. lch persönlich freue mich sehr, dass Hansjörg Gradert bereit ist sein Fachwissen und seine Erfahrung in dieses Gremium ein zu bringen. Er wird künftig dem Zuchtausschuss an Stelle von Siegfried Grenz angehören.

 

Mit den besten Wünschen für das Zuchtjahr 2010

 

lhr Herbert Allersdorfer
 


Das Zuchtjahr 2009

Die einzelnen Berichte von den führenden Ausstellungen des Zuchtjahres 2009 können nur als  PDF-Dateien eingesehen  werden.

Weitere wichtige Informationen enthält das Infoheft!
Die Veränderung der gehämmerten Farbenschläge steht bevor. Zur Hauptschau in Strasskirchen wird es so weit sein!

hier geht es zu den Berichten von 2009!


Das Zuchtjahr 2008

Die Berichte der führenden Schauen mit unserer Beteiligung sind fertig gestellt.

Die Zuchtfreunde Herbert Allersdorfer, Gerald Wudi,  Siegfried Grenz und Günter Stolte haben die VDT-Schau, die Junggeflügelschau Hannover, die Lipsia - Schau und die Nationale ausgewertet.

Auch die Auswertung unserer 52. Strasserhauptschau in Lichtenfels ist erfolgt. Die Zuchtfreunde Siegfried Grenz, Herbert Allersdorfer, Gerald Wudi und Hermann Lübbering berichten:

hier geht es zu den Berichten von 2008!


 Herbert Allersdorfer veröffentlicht für uns sein erstes Rundschreiben.

2008

Rundschreiben 1

PDF-DATEI
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Sonderverein
der Strassertaubenzüchter

Sonderverein d. Strassertaubenzüchter   Waldhüttenstr. 19 a   95500 Heinersreu

 

Zuchtwart
Herbert Allersdorfer
Waldhüttenstr.
19 a

95500 Heinersreuth

(  u. Fax 09203 6356
e-mail
hallersdorfer@web.de

 
Jahresbericht zur Jahreshauptversammlung 2008 in Schwäbisch Hall

Werte Strasserfreunde

Ein Jahr ist nun schon wieder seit meiner Wahl zum ZW. vergangen. Ein sehr arbeitsreiches Jahr der Einarbeitung, in dem ich viel mit der Erstellung von Arbeitsunterlagen befasst war.

Noch im Dezember wurde der Zuchtausschuss durch die Vorstandschaft neu berufen. Er setzt sich nun wie folgt zusammen: Elmar Sistermann, Siegfried Grenz, Walter Heinemann, Hermann Lübbering, Gerald Wudi und ich.

Bis Mitte Januar waren die Schauberichte für die Jubiläumsschau in Lichtenfels und die Sonderschauen, sowie die sonstigen Beiträge für das Info-Heft zu erstellen.

Die SR für unsere HSS 2009 in Weißenborn und die Sonderschauen im Jahr 2009 anlässlich der Dtsch. Junggefügelschau Hannover , der VDT-Schau in Dortmund, der Lipsia und der Nationalen in Erfurt wurde in Absprache mit dem 1. Vorsitzenden festgelegt und an die Schauleitungen gemeldet.

Bei der Sitzung des Zuchtausschusses Anfang Juli in Rengshausen wurde der Zuchtstand unserer Strasser analysiert und das weitere Vorgehen besprochen. Das Ergebnis habe ich dann in meinem Rundschreiben zusammengefasst und nach Abstimmung mit dem 1. Vors. allen Bezirken und Sonderrichtern zukommen lassen.( Die gleichen „ Baustellen" wurden übrigens auch immer wieder von den auf der HSS eingesetzten SR in ihren Berichten über die bewerteten Tiere genannt.) Um zu gewährleisten, dass die angesprochenen Schwerpunkte von unseren SR auch tatsächlich behutsam und mit Fingerspitzengefühl angegangen werden, erhielten diese mit gleicher Post einen entsprechenden Hinweis.

Wie von mir nicht anders erwartet, ließen die Reaktionen auf diese Rundschreiben nicht lange auf sich warten. Was bei mir in Form von E-Mails, oder Telefonaten einging, war mit einer Ausnahme alles positiv. Aber natürlich habe ich auch von den negativen Reaktionen erfahren und ich muss mich bloß wundern wie manche aus dem Inhalt herauslesen können, ich wollte jetzt kleinere Strasser. Dabei ist doch, in wie ich finde, in einwandfreiem deutsch zu lesen, dass unsere Strasser nicht mehr größer werden sollen. Zu allen angesprochenen Punkten, auch zur Größe, kann ich nur immer wieder betonen, dass nichts davon neu ist. Bevor so mancher in Polemik verfällt, sollte er sich einmal den Kommentar zur Musterbeschreibung zu Gemüte führen. Mein Motiv diese Thematik anzugehen, war bestimmt nicht Aktionismus oder Langeweile, sondern ausschließlich die Sorge um die Zukunft unserer Rasse und des SV.

Die Erfahrung zeigt nämlich immer wieder, dass gerade Züchternachwuchs nur dann bei der Stange bleibt, wenn die Jungtierzahl einigermaßen stimmt. und im Durchschnitt nicht nur

1 – 2 Jungtiere beträgt. Wenn nun in Punkto Größe vereinzelt über das Ziel hinausgeschossen wird, so halte ich es für meine Pflicht als ZW darauf hinzuweisen und auch dagegen vorzu- gehen. Denn genau das ist nämlich der einzige Ansatzpunkt auf den die Verantwortlichen des SV über die SR Einfluss nehmen können. Der weitaus größere Teil der Maßnahmen zur Ver-

besserung der Zuchtfreudigkeit, wie z.B. die Auswahl der Zuchttiere nach entsprechenden Gesichtspunkten, oder ein verantwortungsvoller Umgang mit Medikamenten und vieles mehr, liegt sowieso in der Verantwortung von Ihnen als Züchter.

Nach Eingang der Tierzahlen von den angemeldeten Sonderschauen 2008 war klar, dass die erhofften Meldezahlen auch in diesem Jahr nicht erreicht wurden. Daraus folgend erhielten einige SR Absagen von den Ausstellungsleitungen. Bei der VDT- schau in Dortmund waren sogar einige Telefonate notwendig, um den Einsatz eines Allgemeinrichters abzuwenden. Beispielhaft war dagegen die gute Zusammenarbeit mit dem Zuchtfreund Timo Berger, der ja in der AL der Lipsia tätig ist. Hier war sogar die Einteilung der SR möglich.

Bevor ich auf die 52. HSS eingehe und mit einem kurzen Ausblick in die Zukunft zum Schluss komme, gilt mein Dank allen Sonderrichterkollegen, den Mitgliedern der Vorstandschaft, des Zuchtausschusses und allen die mich mit Schauberichten von den SS 2007 unterstützt haben, für die sehr gute Zusammenarbeit

Besonders hervorhebenswert finde ich die spitzenmäßige Zusammenarbeit mit dem 1. und 2. Vorsitzenden. -Stetiger gegenseitiger Kontakt- jeder ist immer auf dem Laufenden- so macht auch etwas mehr Arbeit Spaß. Dafür herzlichen Dank !

Nun zur 52 HSS in Schwäbisch Hall:

Etwas enttäuscht bin ich über die Meldezahl schon. Denn mit Ausnahme der HSS 2006 in Nürnberg ist dies das schwächste Meldeergebnis seit 25 Jahren. Aber wir werden uns wohl zukünftig auch bei unseren Hauptsonderschauen an sinkende Meldezahlen gewöhnen müssen.

Schon in der Vorbereitungsphase war die Zusammenarbeit mit Helmut Metzner sehr gut und auch die Durchführung ist in allen Bereichen lobenswert. Dafür an Helmut Metzner und sein Team herzlichen Dank.

Beim ausgestellten Tiermaterial ist wie immer auf unseren HSS eine hohe Qualitätsdichte feststellbar. Es ist aber auch unverkennbar, dass es höchste Zeit war, die Problemzonen anzugehen. So wurden bezüglich des Nackengefieders meine Befürchtungen, ganz besonders beim roten Farbenschlag, weit übertroffen. Dies ist sicher das langwierigste Problem. Denn die feststellbare Veränderung der Federstruktur im Bereich des Hinterhalses dürfte mittlerweile dermaßen im Erbgut gefestigt sein, dass eine Verbesserung nur im Laufe einiger Zuchtgenerationen möglich sein wird. Wir werden deshalb in einer Art „Fünfjahresplan" vorgehen und dabei die Anforderungen je nach Verbesserung anziehen. Mit einer forscheren Vorgehensweise würden wir mehr Schaden anrichten und das Kind mit dem Bade aus -schütten.

Extremfälle wurden aber auch schon bei dieser HSS mit Punktabzügen beantwortet.

Mit dem mangelnden Rückenschluss hatten oft gerade sehr schöne Formentiere zu kämpfen.

Deshalb waren auch hier Punktabzüge unumgänglich.

Um mit dem Problem der untypischen aufrechten Körperhaltung fertig zu werden, wird ebenfalls ein längerer Zeitraum notwendig sein. Nur aufrecht stehende Tiere wurden aber auch hier schon zurückgesetzt.

Die Probleme mit der Augenfarbe dürften relativ leicht korrigierbar sein. Allerdings sind die dazu benötigten gelben Augen besonders in den blauen und fahlen Farbenschlägen schon fast zu Raritäten geworden.

Die vorgegebene Regelung wonach ein gering breiterer Unterschnabelansatz im Bereich der Warzen noch zu Noten im unteren sg-Bereich führt, gilt nur für die Lackfarben und im Bereich der seltenen Farbenschläge.Tierbesprechung

Bezüglich der Schnabel – und Warzenreinheit bei rot und gelb: bitte ich die Züchter dieser Farbenschläge für
morgen Vormittag 11.00 Uhr an den Käfigen zu einer Besprechung über das weitere Vorgehen.
A1*,

Ein sehr großes Anliegen ist mir auch, dass zukünftig der Kommentar zur Musterbeschreib- ung sowohl für die Arbeit unserer Sonderrichter als auch für die Zucht selber, wieder zur Richtschnur wird. Fakt ist, dass die angesprochenen Probleme ganz einfach da sind. Zu ihrer Bewältigung müssen jedoch alle mitziehen. Dass dies von Seiten der SR geschieht, sehe ich als eine meiner Aufgaben an. Die Benennung der SR für zukünftige Haupt- oder Sonder- schauen wird jedenfalls auch -und da bin ich mit dem 1. Vors. einig,- unter dem Gesichts -punkt dieser Teamfähigkeit erfolgen.

Mit all diesen Problemen im Hintergrund kommt der SR-Schulung am 27. / 28. Juni 2009 in Neudrossenfeld ganz besondere Bedeutung zu.

Ich darf daher schon heute alle SR, SR- Anwärter und Zuchtwarte der Bezirke herzlich dazu einladen.

Bis zu dieser Richterschulung habe ich auch die Zusammenstellung einer Art „ Roter Faden" für die zuchtstandsbezogene Bewertung unserer Strasser geplant.

Neben dem Bericht von der HSS 2008 ist bis zum Herbst 2009 auch die Verfassung eines Fachberichtes für die beiden Fachzeitschriften beabsichtigt.

Natürlich stehe ich zu Fragen an den kommenden Schautagen gerne zu Verfügung.

Ich bedanke mich für die Aufmerksamkeit und wünsch uns noch ein paar schöne Tage hier in Schwäbisch Hall.

( A1)* Bei dieser Besprechung wurde die weitere Anwendung der Regelung wie sie im Kommentar zur MB steht vereinbart: